Gute Laune zu vermieten

EIN TAG MIT DEM GASTROMATIC-TEAM

Ob beim kleinen Vereinsfest auf dem Land oder beim Mannheimer Stadtfest mit 300.000 Besuchern: Wenn im Eichbaum-Land gefeiert wird, sorgen die Spezialisten von GASTROMATIC dafür, dass die Gäste nicht auf dem Trockenen sitzen: Sie verleihen Ausschankfahrzeuge, Kühlwagen, Zapfanlagen, Festzeltgarnituren und vieles andere, was für gelungene Events nötig ist. Teamchef Thomas Krippeit ließ sich von Eichbaum aktuell einen Tag lang in die Karten schauen.

Da drüben“, sagt der freundliche Herr mit der sonoren Stimme und zeigt auf eine Fläche, die etwa so groß sein dürfte wie ein halbes Fußballfeld, „da drüben ist der Parkplatz für unseren aktuellen Fuhrpark: insgesamt 70 Eventfahrzeuge, davon 35 Ausschank- und 35 Kühlwagen. Im Winter finden Sie hier keinen freien Platz mehr. Jetzt im Sommer sind die Fahrzeuge natürlich fast alle unterwegs.“

Der freundliche Herr, das ist Thomas Krippeit, der Leiter der Eichbaum-Tochter GASTROMATIC. Er kümmert sich mit seinem sechsköpfigen Team um die komplexe Technik, die frisches Bier möglichst problemlos und ohne Qualitätsverlust vom Tank oder vom Fass ins Glas befördert. Unter anderem installiert und wartet GASTROMATIC die Schank- und Kühltechnik in gastronomischen Betrieben. Auch wenn es um die Planung der schank- und kühltechnischen Gesamtkonzeption von Gaststätten geht, sind die Spezialisten aus Mannheim gefragt. Der neue Biergarten im Eichbaum Brauhaus zum Beispiel trägt diesbezüglich ihre Handschrift. Vor allem aber sorgen Krippeit und seine Mitstreiter dafür, dass die Besucher der vielen Feste in der feierfreudigen Region nicht auf dem Trockenen sitzen.

Von robusten Glas-Seideln über Zapfanlagen und Sonnenschirme bis zu hochmodern ausgestatteten mobilen Theken, von Klappmöbelgarnituren über Kühlzellen und Kühlanhänger bis zu Getränkeverkaufsanhängern mit angebautem Kühlteil und Mittelbuffet: Bei GASTROMATIC können die Veranstalter von kleinen, großen und riesigen Events alles leihen, was sie dazu brauchen, um ihren Gästen wohltemperierte und perfekt gezapfte Bierspezialitäten aufzutischen. Dementsprechend bunt gemischt präsentiert sich auch die Kundenliste: Profis aus der Gastronomie oder von Cateringunternehmen sind darauf ebenso zu finden wie Vereine oder Schausteller.

Dass es sich dabei zum großen Teil um Stammkunden handelt, sagt eigentlich fast schon alles über die Qualität der Miet-Services und das Engagement der optimal eingespielten GASTROMATIC- Mannschaft. Zwei stressresistente Damen sind für die Disposition zuständig, ein Lagerist bereitet die Lieferungen für den termingerechten Versand durch Speditionen vor und ein Mitarbeiter reinigt das Equipment nach dem Einsatz. Komplexere Anlagen werden von zwei Monteuren direkt vor Ort installiert und in Betrieb genommen. „Das ist im Grunde ein Beruf, den man gar nicht regulär lernen kann, weil er mehrere Gewerke in sich vereint“, erklärt der Teamchef. „Unsere Techniker sind Schreiner, Schlosser und Elektriker in Personalunion, außerdem müssen sie jede Menge Ahnung haben vom Brauhandwerk und von Mikrobiologie.“

Grundkenntnisse in Psychologie können freilich auch nicht schaden. Denn bei größeren Events hat immer einer der Monteure übers Wochenende Bereitschaftsdienst, damit eventuelle technische Probleme möglichst schnell behoben werden. In den allermeisten Fällen sind aber nicht Defekte, sondern simple Bedienungsfehler die eigentliche Ursache für die jeweiligen Störungen. 

„Und es gehört schon ein bisschen Fingerspitzengefühl dazu, den Anrufer zu fragen, ob es nicht vielleicht sein kann, dass einfach nur das Fass leer oder die Stromversorgung des Kühlschranks nicht eingesteckt ist“, weiß Thomas Krippeit.

Jeden Auftrag gleich ernst zu nehmen, ganz unabhängig von seinem Umfang: Auch das gehört zu den Erfolgsheimnissen von GASTROMATIC. Trotzdem gibt es natürlich so etwas wie Saisonhöhepunkte: das Stadtfest in Mannheim, den Maimarkt, das Strohhutfest in Frankenthal und das Speyrer Brezelfest. In der Domstadt beispielsweise haben die beiden Monteure auch diesmal neben den diversen Theken im Festzelt die Zapfanlage eines großen Ausschankfahrzeugs an einen 150-Hektoliter-Biertank angeschlossen. Dazu wird in ein fest im Boden verlegtes Leerrohr ein so genannter Python eingezogen. Durch diesen isolierten Schlauch laufen dann die Bierleitungen und die Wasserleitungen, die der Begleitkühlung dienen.

Deutlich größer noch ist die Herausforderung für die Veranstaltungsprofis alle Jahre wieder beim Eichbaum Braufest: Dort gilt es, insgesamt rund 50 Meter Theken zu bauen, etwa 30 Zapfhähne anzuschließen und vier große Eventfahrzeuge in Betrieb zu nehmen. „Alles in allem“, bilanziert Thomas Krippeit, „kommen da mehrere 100 Meter an Bierleitungen zusammen.“