Ausbildung mit Spaß und Zukunft.

EIN TAG MIT MARINA KIENTZ UND PHILIPP WEINGÄRTNER

Natürlich geht es auch um Schulnoten bei der Auswahl von Azubis. Doch mindestens genauso wichtig ist, dass die Nachwuchstalente zur Eichbaum-Familie passen. Das tun sie vor allem dann, wenn sie so neugierig, so motiviert und so engagiert sind wie Marina Kientz und Philipp Weingärtner. Eichbaum aktuell hat die BWL-Studentin und den angehenden Brauer und Mälzer einen Tag lang in der Brauerei begleitet.

Keine Nachwuchssorgen: Die Unternehmen, die das von sich behaupten können, sind bekanntlich immer seltener geworden in den letzten Jahren. Dass die Privatbrauerei Eichbaum zu diesem erlesenen Kreis gehört, liegt vermutlich auch am hohen Bekanntheitsgrad der Marke in der Kurpfalz. Ganz sicher aber hat es mit den ausgezeichneten Beliebtheitswerten zu tun. „Wenn man hier aus der Region kommt, ist man fast automatisch eng mit den Produkten verbunden“, sagt Eichbaum-Azubi Philipp Weingärtner. „Ich habe auch immer sehr viel über das tolle Betriebsklima hier gehört – und nach meinem ersten halben Lehrjahr kann ich sagen: Das stimmt voll und ganz.“ Nicht viel anders hört sich das bei seiner Kollegin Marina Kientz an. „Man kommt hier rein und fühlt sich von der ersten Sekunde an wohl.

Die familiäre Atmosphäre, das unkomplizierte Miteinander, der supernette Umgangston: All das hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Man wird hier auch nicht behandelt wie jemand, der in der Hierarchiekette weiter unten steht, sondern fühlt sich gleich als Mitglied des Teams.“

Was den Gleichklang ihrer Aussagen umso bemerkenswerter macht: Ganz offensichtlich tickt die Eichbaum-Familie in allen Abteilungen ähnlich. Denn die beiden Nachwuchstalente sind in völlig verschiedenen Bereichen des Unternehmens angesiedelt: Philipp Weingärtner will Brauer und Mälzer werden und lernt deshalb natürlich vor allem die produktionsnahen Tätigkeiten kennen. Marina Kientz dagegen tummelt sich vorwiegend im Verwaltungsgebäude: Sie studiert BWL an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und absolviert nach jeweils drei Monaten Theorie an der Uni immer wieder eine ebenso lange Praxisphase im Unternehmen. In die Produktion hat sie zwar auch schon mal reingeschnuppert, „aber es war dann auch nicht so schlimm, als diese Zeit nach ein paar Wochen zu Ende ging und ich wieder zurück ins Büro konnte.

“Klar, auch für Philipp Weingärtner gibt es Aufgaben, um die er sich nicht unbedingt reißt. Eine davon ist – wen wundert’s? – das Putzen. Aber für einen 21-Jährigen sieht er das erstaunlich realistisch:
„Wir stellen hier schließlich ein Lebensmittel her. Da ist es doch logisch, dass die Sauberkeit an erster Stelle steht.“ Mit dem Thema hält er sich auch gar nicht lange auf. Viel leidenschaftlicher berichtet er von seinen positiven Erfahrungen. „Wenn ich zum Beispiel im Filterkeller bin und einen Kreislauf einrichte, der anschließend perfekt funktioniert: Das ist immer wieder überwältigend.“ Noch beeindruckender war für ihn freilich ein anderes Erlebnis: Vor kurzem durfte er in der Versuchsbrauerei seinen ersten eigenen Sud ansetzen. Ob das Bier, das daraus schließlich werden soll, wirklich schmeckt, lässt sich jetzt noch nicht sagen.

„Die Betreuung hier finden alle Azubis richtig gut.“

„Aber die ersten Laborergebnisse liegen bereits vor“, erzählt Weingärtner nicht ohne Stolz. „Und bis jetzt sind die Werte absolut in Ordnung.“ Ihr eigenes Bier hat Marina Kientz noch nicht gebraut. Und wenn, dann wäre es wahrscheinlich ein Rotes Räuberbier geworden – das ist nämlich ihre Lieblingssorte. Aber ihre Aufgaben liegen natürlich woanders. Zum Beispiel darin, sich in der Einkaufsabteilung
mit den Geheimnissen des automatisierten Warenwirtschaftssystems vertraut zu machen. „Es dauert eine Weile, bis man das so weit durchschaut, dass man damit arbeiten kann – aber dann macht es richtig Spaß.“ Ihre größten Herausforderungen hat sie allerdings außer Haus erlebt: In den sechs Wochen, die sie im Vertrieb Gastronomie verbrachte, war sie zusammen mit einem routinierten Kundenberater auch im Außendienst unterwegs. „Vor den Gesprächen war ich dann öfter mal ein bisschen nervös: Man muss sich ja immer wieder auf ganz unterschiedliche Menschen einstellen – das ist schon ziemlich spannend. Ich hätte auch nie gedacht, dass wir Azubis schon so früh so viel Einblick in die realen Abläufe im Unternehmen bekommen.“

Genau das ist freilich das Konzept der Ausbildung bei Eichbaum: Alle Azubis durchlaufen sämtliche für ihren späteren Beruf relevanten Abteilungen im Unternehmen. „Man wird da auch nicht durchgehetzt, sondern bekommt viel Zeit, sich mit den einzelnen Bereichen und ihren Funktionen auseinanderzusetzen“, sagt Marina Kientz. „Und die Lehrgespräche“, ergänzt ihr Kollege Philipp Weingärtner, „werden nicht nach einem starren Stundenplan
geführt, sondern eigentlich permanent, wenn man mit etwas Neuem konfrontiert wird. Die Betreuung hier finden jedenfalls alle Azubis richtig gut.“ Wäre es anders, würde er als Jugend-Auszubildenden- Vertreter sicherlich als Erster davon erfahren.

Die Privatbrauerei Eichbaum bildet jedes Jahr in folgenden Berufen aus:
• Brauer/in und Mälzer/in
• Industriekaufmann/kauffrau
• Ausbildung zum/zur Bachelor of Arts*
*in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg


Bewerbungsfrist: 31.12. des Vorjahres.
Weitere Informationen unter www.eichbaum.de